pauschaldotierte Unterstützungskasse

Vor dem Hintergrund zunehmender Liquiditätsprobleme in Unternehmen, der geringen Ertragskraft von Versicherungsunternehmen und der steigenden Bedeutung der betrieblichen Altersversorgung als personalpolitisches Gestaltungsinstrument erfährt die pauschaldotierte Unterstützungskasse eine enorme Nachfrage.

In den 90iger Jahren bezeichnete man Siemens, auf Grund der hohen liquiden Mittel, als Bank mit angeschlossener Elektroabteilung. Dazu beigetragen hat die konzernintern finanzierte Altersversorgung der Mitarbeiter.

Es klingt nach einer verrückten Idee: Mitarbeiter verzichten auf einen Teil ihres Lohns und stellen das Geld dem Unternehmen als Liquidität zur Verfügung. Die Firma investiert die Mittel und finanziert darüber die spätere Altersvorsorge der Belegschaft. Dieses Betriebsrentenmodell könnte für viele Mittelständler zu einer Alternative zum Bankkredit werden – bei gleichzeitig hohen Renditen für die Mitarbeiter.

„Liquiditätssteigerung durch Entgeltumwandlung" lautet das Motto.

Der gesetzliche Anspruch der Arbeitnehmer auf eine betriebliche Altersvorsorge ist vielen Unternehmen ein Dorn im Auge, weil sie Aufwand und Kosten fürchten. Dabei kann man den Spieß auch umdrehen und sich eine günstige Finanzierungsquelle erschließen.

Cashflow statt Kosten. Entgeltumwandlung als günstige Finanzierungsquelle.

Wer die betriebliche Altersvorsorge richtig nutzt, spart bis zu 15 Prozent der Personalkosten und verbessert zugleich die finanzielle Zukunftssicherung der Mitarbeiter - ohne Rückstellungen in der Bilanz.