Überprüfung

Viele kleinere und mittlere GmbHs haben in den letzten Jahren ihren Gesellschafter-Geschäftsführern (GGF) eine Pensionszusage erteilt. Neben dem Aspekt der Altersversorgung des GGF wurde die Einrichtung einer betrieblichen Altersversorgung vor allem auch durch die steuerlichen Auswirkungen der Pensionsrückstellungen motiviert. Die Frage der Finanzierung der Renten stand häufig weniger im Vordergrund als deren steuerliche Anerkennung.

Seit dem Zusagezeitpunkt hat sich einiges geändert:

  • sinkende Überschussbeteiligungen der Versicherer,
  • die gestiegene Lebenserwartung und
  • ein viel zu hoher Rechnungszins für die Rückstellungen

verursachen bei nahezu allen Pensionszusagen erhebliche Finanzierungslücken.

Hinzu kommen geänderte formale Voraussetzungen aus Rechtsprechung und Finanzverwaltung, die erhebliche steuerliche Risiken beinhalten.

Aber auch beim versorgungsberechtigten GGF hat sich vieles geändert:

  • Er ist nicht nur älter geworden,
  • der Rentenbeginn rückt näher,
  • die Nachfolge der Geschäftsführung oder auch
  • die Veräußerung bis hin zur Liquidation der GmbH stehen an.

In diesem Zusammenhang gewinnt die Finanzierung der Pension an Bedeutung.

Häufig reichen die für die Zahlung der Renten vorgesehenen Mittel nicht aus, weitere Mittel stehen aber nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung.

Auch eine Auslagerung der Pensionsverpflichtung wird erwogen, um die Bilanzberührung zu beenden.

Aus all diesen Gründen sind Informationen über den Finanzierungsstand der Pensionszusage nötig. Es wird nach Maßnahmen bei mangelnder Finanzierbarkeit gesucht.

Wir bieten neben einer inhaltlichen Überprüfung von Pensionszusagen auch eine Überprüfung des Finanzierungsstands sowie die Erarbeitung konkreter einzelfallbezogener Lösungsansätze an.